Planung / Sanierung
1. Allgemeines:

Das gesamte Gebäude musste rundum generalsaniert werden, das hieß:
alle Bauteile wurden geprüft und überarbeitet bzw. gegen neue Materialien ausgetauscht.

Zusätzlich wurden in allen Etagen die Grundrisse der neuen Nutzung angepasst:
  • Erdgeschoss
    • Entfall einer tragenden Wand zur Schaffung eines wunderschönen großen Raums für unsere erwachsenen Gäste, musische Darbietungen der Kinder und allerlei Veranstaltungen
    • Anordnung aller Versorgungsräume und Toiletten (inkl. Behinderten-WC)

    • Grundriss EG
  • Obergeschoss
    • erreichbar über das neue, kindgerechte Treppenhaus
    • fast alle Wände entfielen zugunsten eines großen Gruppenraums für die Kleinsten und das "Starkmacher-Restaurant" für alle Kinder
    • Einrichtung von "Dornröschens Badezimmer", der "Traumwerkstatt" für die Kleinsten und des Personalraums

    • Grundriss OG
  • Dachgeschoss
    • wurde bis unter die Dachspitze offen ausgebaut und gibt durch die rustikalen Balken eine reizvolle Kulisse und praktischen Rahmen für verschiedenste Bewegungs- und Sportangebote
    • bildet das Reich vor allem der Großen unter unseren Kleinen!

    • Grundriss DG
  • Kellergeschoss
    • bleibt unterschiedlichen Nutzungen vorbehalten
Grundriss des Schloesschens
2. Spezielles:

Die Außengestaltung orientierte sich an strengen denkmalpflegerischen Vorgaben. So wurde das Dach mit Schieferdeckung nach historischen Vorlagen eingedeckt, der Putz nach ebendiesen gestaltet und auch die Fenster und Türen wurden nach altem Vorbild gefertigt.

Besonderer Abschluss der äußeren Sanierung ist die Erneuerung der Turmspitze inkl. Neuanfertigung einer Wetterfahne und die Restaurierung und Ingangsetzung der Turmuhr. Dieses ehrgeizige Vorhaben wird freundlicherweise von der Sparkassenstiftung Marienberg unterstützt.

Die größte Veränderung brachte der aus Brandschutzgründen unumgängliche Treppenhausanbau, welcher gleichzeitig neuer, wettergeschützter Hauptzugang zum Gebäude wurde. Er wurde so unauffällig wie möglich gestaltet, um unserem Schlösschen untergeordnet zu bleiben.

Die innere Sanierung des Gebäudes erfolgte schonend und weitgehend historische Materialien belassend. Die gesamte Holzkonstruktion wurde nur an schadhaften Stellen ausgebessert bzw. ergänzt und nach statischen Erfordernissen ertüchtigt.

Beide Dachgeschosse erhielten rundum eine dicke Wärmedämmung, um ein kuscheliges Wohlfühlklima und hohe Energieeffizienz zu schaffen. Eine moderne Fußbodenheizung mit Wärmepumpe rundete das fortschrittliche energetische Konzept des Generationenhauses ab.
historische Vorlage der Sanierung